A different take on database settings

Many users are happy when the system is installed and works true to the motto: “Never change a running system”. Settings that refer to systems or resources that are no longer used are often forgotten. At the same time, there are also settings that need to be adjusted over time so that the system runs as smoothly as it did on day one.

Daher haben wir uns im Hause Goecom überlegt, wie wir solche datenbank-
spezifische Informationen in CONZEPT 16, die gerne vergessen gehen, im Blick behalten können. Wichtige Parameter hierbei sind unter anderem die Größe des Datenbankcaches und die Größe der Datenbank. Der Datenbankcache sollte möglichst groß gewählt werden: Idealerweise so groß, dass die gesamte Datenbank in den Cache geladen werden kann. Im Laufe der Zeit wächst die Datenbank an. Die dazugehörende Cachegröße wird jedoch nicht angepasst. Dies kann zu Performance-Engpässen führen. Eine andere wichtige Fehlerquelle kann das unbeobachtete Anwachsen der Datenbank sein. Wenn die Festplatte voll läuft, können keine weiteren Daten geschrieben werden.

Dies kann zu Datenverlusten führen, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird. Ist auf dem Server nur eine Datenbank eingerichtet, können die Cachegröße, die Datenbankgröße und der verfügbare Speicherplatz auf dem Datenträger mit den Befehlen

DbaInfo(_DbaCacheMb)          // Cache-Größe
DbaInfo(_DbaAreaSize)         // Datenbank-Größe
DbaInfo(_DbaAreaVolumeFreeMB) // Freier Platz auf Datenträger

ermittelt werden. Sind jedoch mehrere Datenbanken eingerichtet, müsste eine entsprechende Routine zur Überprüfung in allen Datenbanken implementiert sein. Viele Einstellungen, die den Datenbankserver betreffen, sind in CONZEPT 16 in einer Datei – der Datenraumtabelle – abgelegt. Zusätzlich zum Datenbankpfad und der Größe des Datenbankcaches sind auch die Einstellungen für den Alertmail-Versand konfiguriert.

Es ist für uns unerlässlich beim Programmstart gewisse Grundeinstellungen zu prüfen, hierzu zählt nicht nur, dass für die Datenbanken ausreichend Kapazitäten vorhanden sind, sondern auch dass die Mail-Benachrichtigung für Problemsituationen eingerichtet ist. Der CONZEPT 16-Server bzw. das genutzte Serversystem wird in der Regel von den Kunden selbst nicht gewartet bzw. geprüft. Dies obliegt oft externen Servicepartnern. Das Leistungsspektrum mancher Servicepartner variiert sehr stark und wird auch aus Kostengründen nicht immer optimal genutzt. Daher kann es sein, dass gewisse Problemsituationen einfach nicht überwacht werden. Eine Schadensmeldung der Datenbank kann daher sehr leicht vermieden werden, wenn man zuvor die betreffenden Personen darüber informiert.
Ebenso ist es sehr wichtig, alle Einstellung, welche wir aus der Web-Oberfläche des CONZEPT 16-Servers kennen, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen. “Stimmen die Backup Zeiten noch?” Sehr interessant ist auch die Frage “Warum befindet sich meine Datenbank im Lese-Modus?”, sofern die genutzte Software ein Rechnungswesen besitzt, könnte diese Einstellung nicht erwünscht sein. All diese Einstellungen kann man über die Datenraumtabelle steuern bzw. prüfen, ohne sich auf die Web-Oberfläche begeben zu müssen.

Das Analysieren der Datenraumtabelle kann wie folgt aussehen. Man führt eine Funktion mit einem RmtCall() aus (diese wird dann direkt auf dem Server ausgeführt). Somit hat man nun die Möglichkeit, die Datenraumtabelle (c16_serv.ars) ausfindig zu machen und sie als internes binäres Objekt abzulegen. Der Client kann danach auf dieses Objekt zurückgreifen und die entsprechende Analyse starten bzw. dementsprechende Meldungen dem Nutzer zukommen lassen.

// damit ermitteln wir den Speicherort der c16_serv.ars Datei
// Sollte dieser nicht zu ermitteln sein (z.B. unter Linux),
// dann liegt diese Datei bei den Server Dateien -> also root
aPath # _Sys->spPathPfmData;
// Der Aufbau der Datei, steht in der C16-Hilfe
// (Beispiel - c16_serv.ars)

/* Dateininhalt Start */

[AreaTable]
  <ProtocolCRC=0>
  <DebugOptions=0>
  <HsbNoDongle=0>
  <LicenseFileAutoUpdate=1>
  <LogUserLimitExcess=0>
  <UserResvCount=0>
  <WebSvcPort=4745>
  <WebSvcLang='DE'>
  <ProxyType=1>
  <ProxyPort=800>
  <ProxyAddress='192.168.1.1'>
[Area]
  <Name='Marvin'>
  <CA1='C:\Temp\Datenbanken'>
  <CacheMB=8192>
  <CacheSave=1>
  <CachePreload=1>
  <BackupVSS=0>
  <TempMB=1024>
  <TransactionLog=1>
  <ReadOnly=0>
  <Protected=0>
  <ProcedureLimit=256>

/* Dateininhalt Ende */

Dies hilft uns ungemein weiter, denn wir können Probleme vermeiden, bevor diese überhaupt entstehen. Dadurch stärken wir das Vertrauen unserer Kunden in uns und unsere Software.

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