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Anwendungen in der Praxis

CONZEPT 16-basierte Applikationen müssen meist einen größeren Skalierungsbereich abdecken. Angefangen vom Einzelplatzsystem bis zu mehreren hundert Benutzern und mit Datenbankengrößen von wenigen Megabytes bis hin zu einem Terabyte soll die Anwendung gleichermaßen gut funktionieren. Wir werfen heute einen Blick auf eine Installation, die sich am oberen Ende dieses Bereichs befindet.


Eingesetzt wird das PPS/ERP-System "Apollo!" der Firma NTS aus Heppenheim. Der Anwender betreibt diese Software in einem eigenen RZ in Deutschland, auf das die Mitarbeiter aus Niederlassungen in 8 Ländern, darunter auch China, zugreifen. Über 400 Benutzer arbeiten gleichzeitig an 7 Tagen pro Woche nahezu rund um Uhr mit Apollo. Dies stellt besondere Anforderungen sowohl an die Verfügbarkeit als auch an die Performance der Applikation.

Anwendungsbasis sind zwei Datenbankserver, die mit Intel XEON 5675-Prozessoren und jeweils 96 GB Hauptspeicher bestückt sind und im Hot-Standby-Modus betrieben werden. Die Datenbank mit einer Größe von ca. 330 GB wird auf SSD-Datenträgern gespeichert, wobei PCIe-Karten von Fusion-I/O mit 800 GB Kapazität in RAID 10-Konfiguration verwendet werden. Die Direktverbindung der Server läuft über eine 10 GbE-Verbindung, die HSB-Synchronisation dauert dabei ungefähr 14 Minuten. Auf die Datenbank greifen dann die Benutzer über insgesamt 10 Citrix-Terminalserver zu. In der Datenbank befinden sich aktuell ungefähr 57 Millionen Lagerbewegungen und 38 Millionen Vorgangspositionen. Das Gesamtsystem ist auf ständigen Datenzuwachs und auf steigende Benutzerzahlen ausgelegt.

An diesem Praxisbeispiel wird deutlich, das für Anwendungen in dieser Größenordnung auch ein entsprechend hoher Aufwand notwendig ist, will man die Anforderungen an Verfügbarkeit und Geschwindigkeit erfüllen. Es zeigt aber auch, das CONZEPT 16-Applikationen in diesen Maßstäben zuverlässig eingesetzt werden können.

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