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Windows Server 2012

Der Nachfolger des bisher aktuellen Serverbetriebssystems Windows 2008 R2 steht parallel zu Windows 8 in den Startlöchern. Analog zu Windows 8 verfügt dieses OS über die ModernUI-Benutzeroberfläche, wobei auch weiterhin der klassiche Desktop zur Verfügung steht. Alternativ kann die Installation auch ohne GUI vorgenommen werden (Core Mode), dann übernimmt die Windows PowerShell die Interaktion mit dem Admin.


Der Server 2012 wird in vier verschiedene Editionen angeboten. Die Basis stellt die Foundation-Edition dar, die maximal 15 Benutzer und nur einen physikalischen Prozessor erlaubt. Diese wird allerdings nur für OEM-Partner lizenziert wird und ist nicht einzeln beziehbar. Die Essential-Edition ersetzt die bisherige 2011 SBS-Version und lässt bis zu 25 Benutzer und 2 Prozessoren zu.

Im Gegensatz zu diesen beiden Varianten wird die Standard- und Datacenter-Editon auf Prozessorbasis lizenziert. Darüberhinaus ist Hyper-V zur Virtualisierung enthalten. Eine Lizenz gestattet dabei den Betrieb auf 2 physikalischen CPUs (Sockets), wobei allerdings jeder Clientrechner eine CAL (Client-Access-License) benötigt. Der Unterschied dieser beiden Editionen liegt in der Anzahl zulässiger virtueller Maschinen. Während die Standard-Edition den Betrieb in 2 VMs gestattet, kann die Datacenter-Edition in einer unlimitierten Anzahl von VMs betrieben werden.

Der vom Server 2012 maximal verwendbare Hauptspeicher beträgt stolze 4 Terabyte, in Anbetracht der aktuellen Hardwaremöglichkeiten bleibt also noch genug Reserve. Analog zum 2008 R2 gibt es das Betriebssystem ausschließlich als 64-Bit-Variante. Neu ist auch ein weiteres Filesystem (ReFS), welches die Nachfolge von NTFS antreten soll. Kernpunkte von ReFS sind maximale Stabilität bei gleichzeitig hoher Performance und weitgehender Kompatibiltät zu NTFS, jedoch kann nicht von einem ReFS-Laufwerk gebootet werden.

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