Performance, Programmierung

Temporäre Tabellen

Je nach Anwendung kann es erforderlich werden, Datensätze zu erzeugen die eine zeitliche Gültigkeit haben und nicht unbedingt in der Datenbank gespeichert werden müssen. Denkbar sind zum Beispiel komplexe Auswertungen die Zwischenresultate vorhalten müssen. In diesem Fall würde es reichen, wenn die Daten ausschließlich im Cache der Datenbank verbleiben.


Der CONZEPT 16-Server überträgt in regelmäßigen Abständen, während eines sogenannten “Update-Ereignisses”, geänderte Datensegmente in die Datenbank. Betroffen sind davon natürlich auch die temporären Datensätze. Dies hat zur Folge, dass das Update-Volumen unnötig ansteigt und sich unter Umständen negativ auf die Performance der Anwendung auswirkt. Aus diesem Grund existiert in CONZEPT 16 die Möglichkeit, eine Tabelle als “temporär” zu definieren.

Datenstruktur-Editor

Das Setzen des Attributs “temporäre Datei” bewirkt, dass die Inhalte der Datei im Cache der Datenbank verbleiben. Ein Übertragen in die Datenbank findet dann nicht mehr statt.
Für ein effizientes Arbeiten ist zusätzlich notwendig, einen ausreichend großen Pufferbereich für die “temporären Daten” zu reservieren. Übersteigt die Menge an temporären Daten den reservierten Bereich, findet unter Umständen eine Verdrängung der Daten aus dem Cache in die externe Transaktionsdatei (*.trs) statt.

Einstellungen Datenbank

Beim Schließen der Datenbank werden die Daten automatisch gelöscht. Sollen die Daten über einen längeren Zeitraum verfügbar sein, muss für die Datenbank eine Schließverzögerung definiert sein.

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