Neu vorgestellt

Laufwerkstreiber in der Version 5.6

Der CONZEPT 16-Laufwerkstreiber stellt eine dateibasierte Schnittstelle zu CONZEPT 16-Datenbanken zur Verfügung. Er präsentiert sich ähnlich wie ein USB-Stick als Festplatte und ermöglicht die Darstellung von beliebigen Inhalten aus der Datenbank.

Eine mögliche Anwendung – die in der Version 5.6 als Referenzimplementierung mitgeliefert wird – ist die Darstellung aller BLOBs (binäre Dateien) als hierarchische Dateistruktur. Für den Anwender ist es dabei nicht ersichtlich, dass die ihm angezeigten Dokumente des Laufwerks aus einer Datenbank geladen werden. Sie lassen sich wie auf einer „normalen“ Festplatte öffnen, bearbeiten und zurückspeichern.
Neben Anwendern können auch externe Applikationen über den Laufwerkstreiber mit Informationen versorgen werden. Beispielsweise lassen sich gewisse Stammdaten aus der Datenbank (Kunden, Aufträge, …) als XML-Datei bereitstellen, sobald eine Applikation diese Datei auf dem Laufwerk öffnet. Zum einen ist dabei sichergestellt, dass die übermittelten Daten aktuell sind. Zum anderen wird die (temporär existierende) XML-Datei nur dann erzeugt, wenn wirklich ein Zugriff stattfindet.
Grundsätzlich ermöglicht der CONZEPT 16-Laufwerkstreiber die Entwicklung eines virtuellen Laufwerks, das entweder als lokale Festplatte oder als Freigabe im Netzwerk eingebunden werden kann. Über Ereignis-Funktionen kann flexibel auf alle Aktionen auf dem Laufwerk reagiert werden: Öffnet ein Benutzer einen bestimmten Ordner, so kann per Prozedur definiert werden, welche Unterordner und welche Dateien angezeigt werden sollen. Weitere Dateioperationen wie bspw. Anlegen, Lesen, Umbenennen und Löschen lassen sich ebenfalls über entsprechende Ereignis-Funktionen innerhalb von CONZEPT 16-Prozeduren verarbeiten.
In einem separaten Blog-Eintrag werde ich eine Implementierung des Laufwerkstreibers vorstellen, die insbesondere für Entwickler sehr interessant sein könnte.

3 Kommentare

3 Kommentare “Laufwerkstreiber in der Version 5.6”

  1. @George
    Der Laufwerkstreiber läuft als SOA Komponente und kann somit auf Windows-Betriebssystemen (ab Windows 2000) eingerichtet werden. Bei der Freigabe als Netzlaufwerk kann allerdings auch von Linux-Clients auf dem Laufwerk gearbeitet werden.

Kommentar abgeben