Neu vorgestellt, Programmierung

Web-Inhalte in Desktop-Applikationen integrieren

Chromium-Logo

Aktuelle Applikationssysteme bieten ihren Nutzern neben einer klassischen Desktop-Applikation auch die Möglichkeit per Browser auf Web-Inhalte des Systems sie zuzugreifen. Um eine möglichst einheitliche Nutzererfahrung zu erreichen, bietet es sich an, diese Web-Inhalte auch direkt in die Desktop-Applikation zu integrieren, ohne dass Nutzer einen Browser öffnen müssen. Mit dem kommenden Release von CONZEPT 16 wird die Palette der Oberflächenobjekte um ein Objekt zur Darstellung von Web-Inhalten erweitert: Das Chromium-Objekt.

Das Chromium-Objekt beerbt das bereits vorhandene WebNavigator-Objekt. Das WebNavigator-Objekt nutzt den in das Betriebssystem Windows integrierten Browser Internet Explorer. Bereits im März 2015 kündigte Microsoft an, die Entwicklung des Internet Explorer einzustellen. Im September 2020 hatte der Internet Explorer in Deutschland nur noch einen Marktanteil von gut 4%.
Daher liegt es nahe, einen modernen Nachfolger bereitzustellen.

Das Chromium-Objekt basiert auf dem gleichnamigen, quelloffenen Chromium-Projekt, das wiederum die Basis für den Browser Chrome von Google darstellt. Chrome hatte im September 2020 in Deutschland mit knapp 48% den größten Marktanteil.

Das Chromium-Projekt wird über das Chromium Embedded Framework in CONZEPT 16 integriert. Weiterführende technische Details, insbesondere im Vergleich zum WebNavigator-Objekt, werden im Zusammenhang mit dem geplanten Release 5.9 von CONZEPT 16 Anfang des neuen Jahres veröffentlicht.

Fazit:

Mit der Bereitstellung des Chromium-Objekts bietet sich die Möglichkeit zum Umstieg auf eine aktuelle Browsertechnologie in Ihrer Anwendung, die aufgrund End-of-Life des Internet Explorers erforderlich werden wird. Damit ist ein weiteres Versprechen unserer Roadmap 2020/21 eingelöst.

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