Geplante Erweiterungen im Debugger

Der Debugger ist ein integrales Hilfsmittel bei der Entwicklung von Software. Um unseren conzept 16-Entwicklern in diesem Bereich noch mehr Unterstützung an die Hand zu geben, haben wir einige Erweiterungen vorgesehen.

Erweiterte Ansicht für überwachte Variablen

Der Wert einer Variablen kann im Kontext der Anwendung unterschiedlich interpretiert werden. So kann eine int-Variable neben der Verwendung als numerischer Wert auch als Zeitstempel oder Farbwert verarbeitet werden. Auf der neuen Registerseite „Details“ wird daher der Wert zusätzlich in hexadezimaler Form, als Datum, Uhrzeit und als Farbwert dargestellt.

Abb.1: Überwachte Variablen (int)

Ein weiteres Beispiel: Aktuell werden bei einer Variablen des Datentyps caltime ausschließlich Datum und Uhrzeit angezeigt. Über diese Angaben hinaus stellt caltime weitere Werte bereit. Hierzu zählt zum Beispiel die Kalenderwoche oder die Zeitzonenabweichung gegenüber UTC.

Abb.2: Überwachte Variablen (caltime)

Die einzelnen Werte auf der Seite „Details“ können auch geändert werden, so dass sich die Änderung unmittelbar auf die entsprechende Variable auswirkt.

Schnelleres Abrufen von Feld- und Variableninhalten

Um an den Inhalt einer Variablen zu gelangen, muss diese per Doppelklick in die Liste der überwachten Variablen übernommen werden. In Zukunft reicht es aus, den Mauszeiger über die gewünschte Variable zu positionieren. Die Daten werden via Tooltip visualisiert. Wie bei der Registerseite „Details“ wird auch hier der Datentyp der Variablen berücksichtigt und die entsprechenden Darstellungsvarianten angezeigt.

Abb.3: Tooltip (caltime)
Weitergehende Informationen zu Deskriptoren

Aktuell zeigt der Debugger lediglich den Typ des referenzierten Objekts an. In Zukunft stellt der Debugger das Objekt und seine untergeordneten Objekte in Form einer Baumansicht dar. Analog zur bereits im Debugger vorhandenen Variablenüberwachung können die Eigenschaften der Objekte überwacht und verändert werden.

Die folgenden Beispiele sollen dies etwas verdeutlichen:

  • Memory-Objekt: es können die Eigenschaften des Objektes (spBaseAddress, spCharset, spLen und spSize) betrachtet werden.
  • Cte-Liste: es können die Eigenschaften spName, spId und spCustom betrachtet werden, sowie die enthalten Cte-Elemente und deren Eigenschaften.
  • Fenster-Objekte: es können die Eigenschaften des jeweiligen Fenster-Objektes und dessen untergeordnete Kindobjekte und deren Eigenschaften eingesehen werden.

2 Antworten

  1. Super! Insbesondere der Punkt „Weitergehende Informationen zu Deskriptoren “ wird das Auswerten von Oberflächenobjekten und Ctelisten sehr erleichtern…

  2. Bebuginformationen zu Deskriptoren sind eigentlich schon lange überfällig. Es ist toll dass da endich dran gearbeitet wird. Bitte aber nicht nur Informationen zu den Typen. Wenn ein Deskriptor für einen Feldpuffer verwendet wurde nutzt es herzlich wenig mehr über die Felder zu erfahren. Wichtig sind die Inhalte! Also bitte Möglichkeiten zur Darstellung der sich hinter den Deskriptoren verbergenden Variableninhalten. Da dies sehr umfangreich werden kann, sollte man wenigstens bei den wichtigsten anfangen wie z.B. Feldpuffer oder auch Selektionen

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