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Flexible Softwareentwicklung bei Schweizer BrillenglasherstellerReize Optik behält den DurchblickDie Dynamik des Marktes für Brillengläser macht es für Hersteller nahezu unmöglich, eine Standard-Software zu finden, die den komplexen Ansprüchen der Branche gerecht wird. Reize Optik setzt daher auf das Softwareentwicklungssystem CONZEPT 16, um den täglich wechselnden Anforderungen gewachsen zu sein.
Wenig Flexibilität mit Standard-SoftwareDie Produktion von Brillengläsern wird zunehmend komplexer. Wo früher noch Pupillendistanz und Dioptrien für die Bestellung von Gläsern genügten, sind heute sehr viel mehr Informationen zur Herstellung erforderlich. Dazu zählen vor allem kundenspezifische Daten wie beispielsweise Neigungswinkel der Brille oder die Beschaffenheit der Augenhornhaut. Jedes Glas ist ein Unikat, das den spezifischen Anforderungen und Wünschen des Kunden angepasst wird. Bei Reize Optik sind über 74.000 Brillengläser in 12.000 Positionen bereits fix und fertig auf Lager verfügbar. Weitere 50.000 Stück in 5.000 unterschiedlichen Positionen liegen als so genannte Halbfabrikate bereit, um kundenspezifisch gerechnet und gefertigt zu werden. Die vielfältigen Informationen müssen jederzeit verfügbar sein, um eine schnelle Produktion der Brillengläser zu gewährleisten. Auch für die Preisgestaltung sind diese Daten wichtig, denn jedes Brillenglas wird aufgrund seiner spezifischen Parameter individuell berechnet. Da Brillengläser zu den medizinischen Produkten zählen und somit die Entwicklung des Sehvermögens der Patienten protokolliert werden muss, ist darüber hinaus eine langfristige Speicherung der Informationen erforderlich. Flexibilität spielt für die Wettbewerbsfähigkeit von Reize Optik eine ganz entscheidende Rolle. So unterliegt der Markt für Brillengläser einem sehr schnellen und kontinuierlichen Wandel, dem sich das Unternehmen permanent anpassen muss. Zudem ist die Auftragslage kaum planbar. „Unsere Auslastung variiert von Tag zu Tag – darauf müssen wir uns einstellen“, erläutert Rudi Rehm, Geschäftsführer Technik bei Reize Optik. Mit einer Standardsoftware waren diese Herausforderungen trotz Customizing nicht zu bewältigen. „Es gibt keine Standardsoftware, die diesen Anforderungen nachkommt“, so Rudi Rehm. „Schließlich geht es nicht nur darum, Daten zu erfassen. Die Software muss auch in der Lage sein, Abfragen und Berechnungen im Hintergrund durchzuführen, die für die Fertigung notwendig sind. Und sie sollte sich unseren ständig wechselnden Bedürfnisse anpassen, ohne dabei wichtige Routineprozesse wie beispielsweise Lagerbestandsüberprüfungen außer Acht zu lassen.“
Den aktuellen Status im BlickDie Stammdatenverwaltung ist bei Reize Optik besonders komplex, da eine Vielzahl an Informationen gespeichert und schnell abrufbar sein müssen. Von jedem Produkt – sowohl Brillengläser als auch Brillenkomponenten – existieren zahlreiche Variationen und Ausführungen. Eine zentrale Rolle spielt bei Reize Optik daher die optimale Verwaltung sämtlicher Aufträge. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Mitarbeiter jederzeit den aktuellen Status der Produktion einsehen und Kunden entsprechend Auskunft geben können. Umgesetzt wird dies mit Hilfe von Barcodes: Transportbänder befördern softwaregesteuert die anzufertigenden Brillengläser in Behältern mit dem entsprechenden Fertigungsauftrag zu den einzelnen Abteilungen, in denen sie weiterbearbeitet werden. Jeder Auftrag ist mit einem Barcode versehen, der in den einzelnen Abteilungen gescannt wird. Der Standort des anzufertigenden Produkts ist somit jederzeit abrufbar und der Status der Produktion lässt sich einfach erfragen. Ebenfalls ist einsehbar, wie lange sich die Ware in den einzelnen Abteilungen befindet beziehungsweise wie lange die Anfertigung jeweils dauert. Reize Optik hat zudem mit CONZEPT 16 eine Planungssoftware entwickelt, die aufgrund der Verkaufszahlen der letzten Monate die Menge des zu bestellenden Materials ermittelt. Mittlerweile basiert die komplette Betriebssoftware auf CONZEPT 16. „Es ist das Herzstück der ganzen Firma“, berichtet Rudi Rehm. „Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass die Software – abhängig von den aktuellen Anforderungen des Marktes – ständig angepasst und weiterentwickelt werden kann. Kommt beispielsweise eine neue Generation von Brillengläsern auf den Markt, sind zahlreiche Anpassungen an Fertigungsmaschinen und -prozessen notwendig. Teilweise ist es erforderlich, neue Maschinen anzuschaffen, die mit entsprechenden Daten zu füttern sind. Die Fertigungssteuerung ist neu zu gestalten – Schnittstellen müssen geschaffen und aktuelle Tabellen hinterlegt werden. Eine Standardsoftware wäre damit schnell überfordert.“ Haus im Rohbau
„Mit CONZEPT 16 können wir sehr schnell auf neue Anforderungen reagieren“, so Rudi Rehm. „Mit einer Standard-Software wäre das nicht möglich. Zudem sind wir nicht auf externe Programmierer angewiesen, denen das nötige Branchenwissen fehlt und die wir erst unter hohem Zeitaufwand schulen müssten. Der entscheidende Vorteil von CONZEPT 16 ist, dass sich damit komplexe Applikationen sehr einfach und schnell erstellen lassen. Das System bietet uns somit alles, was wir brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ FazitMit CONZEPT 16 kann Reize Optik eine individuelle Software entwickeln, die auf die branchenspezifischen Anforderungen des Unternehmens optimal zugeschnitten ist. Dadurch profitiert der Hersteller von schnellen und effizienten Geschäftsprozessen. Reize Optik kann auf Veränderungen am Markt zeitnah reagieren und sichert sich damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
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