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Effizientes Dokumentenmanagement bei Schweizer ZulieferunternehmenMehr Antrieb für BomatecKontinuierliche Wachstumsraten führten bei Bomatec dazu, dass die Zahl der Dokumente im Unternehmen in den letzten Jahren stetig zunahm. Um den Kunden trotz steigender Datenmengen weiterhin optimalen Service zu bieten, setzt der Schweizer Zulieferer auf das Archivierungs-, Dokumentenmanagement- und Workflow-System ArcFlow.
Fehlender Überblick durch steigende Datenmengen
2004 hörte das Schweizer Handelshaus über den ArcFlow-Vertriebspartner BEL Büro Elektronik AG zum ersten Mal von dem Anbieter ArcFlow und seinem gleichnamigen Dokumentenmanagement-System (DMS). Im Laufe des Jahres 2005 wurde die Notwendigkeit einer Dokumentenmanagement-Lösung immer deutlicher. „Wir vereinbarten einen Termin mit ArcFlow, bei dem wir unsere Anforderungen an ein Dokumentenmanagement-System präsentierten“, so der Geschäftsführer. „Diese Wünsche wurden so offen aufgenommen, dass wir uns schon wenige Tage nach dem Termin dafür entschieden, in Zukunft mit dem Hersteller zusammenzuarbeiten.“
Langsame Umstellung zum papierlosen BüroAuch den Mitarbeitern blieb genügend Zeit, um sich von den klassischen Papierdokumenten zu verabschieden und auf ArcFlow umzusteigen. Der Stichtag für den endgültigen Umstieg war etwa ein Jahr nach der Einführung am 1. September 2006. Die Umstellung fiel nicht jedem Angestellten leicht. „Die Bedienung ist einfach“, erläutert Markus Bolliger. „Aber für die Mitarbeiter bedeutet es natürlich eine ganz klare Veränderung, nicht mehr mit Papierdokumenten, sondern nur noch mit dem System zu arbeiten. Und einige tun sich dabei etwas schwer, weil sie das Papier nicht mehr physisch in den Händen halten.“
„Mit ArcFlow haben wir unsere Dokumente im Griff“, so Markus Bolliger. „Wenn wir einen Anruf erhalten und dafür Informationen brauchen, können wir mit ArcFlow jederzeit auf diese Daten zugreifen und kompetent Auskunft geben. Das System ermöglicht uns eine wesentlich flexiblere Arbeitsweise hinsichtlich der zu verwaltenden Daten. Zudem bietet uns ArcFlow eine bessere Übersicht. Die Informationen stehen jedem Mitarbeiter zur Verfügung – und sie sind jederzeit überall abrufbar. Dadurch verbessert sich der Informations- und Arbeitsfluss erheblich.“
Sicherheit und Hochverfügbarkeit durch Hot-Standby-LösungBei Bomatec sind viele der in ArcFlow abgelegten Daten geschäftskritisch. Ein Datenverlust hätte daher für das Unternehmen unter Umständen schwerwiegende Folgen. ArcFlow integriert daher eine Hot-Standby-Lösung, die auf dem Datenbanksystem CONZEPT 16 basiert. Die Lösung besteht aus zwei autarken Rechnern, die beide als Datenbank-Server dienen und auf denen jeweils die originale Datenbank vorhanden ist. Abgeschlossene Transaktionen in der primären Datenbank werden automatisch in die sekundäre übertragen. Kommt es zum Ausfall eines Rechners, übernimmt sofort der zweite Rechner die Aufgaben und die Mitarbeiter bei Bomatec können ohne Verzögerung weiterarbeiten. Durch dieses System können auch Wartungen am Server zu normalen Geschäftszeiten durchgeführt werden, ohne die Anwender davon zu beeinflussen. „Es fließen so viele verschiedene Daten in ArcFlow ein, dass wir uns einen Datenverlust gar nicht leisten könnten“, erläutert Markus Bolliger. „Für uns stand deshalb nie zur Diskussion, ob wir eine Hot-Standby-Lösung implementieren oder nicht. Es war von Anfang an ein Muss. Denn nur so können wir sicher sein, dass unsere Daten nicht verloren gehen.“ Austausch des CRM-SystemsMittlerweile arbeiten fast alle Mitarbeiter mit dem System. Für die 25 Angestellten in der Schweiz ist ArcFlow bereits Teil des täglichen Arbeitsablaufs geworden. Neben der Auftragsbearbeitung ist inzwischen auch die Verkaufs- und Projektabteilung auf ArcFlow umgestiegen. In Kürze sollen auch die allgemeine Administration sowie die Buchhaltung folgen. Darüber hinaus hat Bomatec bereits angefangen, sämtliche Daten aus dem Laborbereich in das System einfließen zu lassen. „Wir betreiben in der Schweiz und in China ein Labor für die Qualitätssicherung unserer Magnete“, erklärt Bolliger. „Diese Daten müssen ebenfalls archiviert werden. Eine der nächsten Herausforderungen ist es daher, diese vollständig in ArcFlow einzubringen. Bislang wurden nur die Prüfberichte integriert, die wir entsprechend in den Arbeitsmappen ablegen, so dass wir jederzeit darauf zugreifen können. Was beispielsweise noch fehlt sind die Prüflaufpläne.“ Noch arbeiten ausschließlich die Mitarbeiter in der Schweiz mit ArcFlow. In Zukunft jedoch sollen auch die Angestellten in China auf das DMS zugreifen können. Darüber hinaus plant Bomatec, das aktuelle CRM-System ACT! durch ArcFlow zu ersetzen, da das alte CRM-System nicht mehr den Anforderungen Bomatecs an Kompatibilität entspricht. So ist momentan beispielsweise die Pflege zweier Adressstämme – sowohl im CRM- als auch im ERP-System – erforderlich. ArcFlow soll in Zukunft alle Kunden- und Lieferantendaten automatisch übernehmen. Dabei werden sämtliche Dokumente – zum Beispiel Korrespondenz in Form von E-Mails oder Telefongesprächen sowie Handnotizen – stets in Relation zur Firma oder entsprechenden Ansprechpartnern verwaltet und archiviert. Das ERP-System soll weiterhin die Grundlage bleiben. „Das ist eine ganz tolle Erweiterung“, erklärt Markus Bolliger. „Damit schaffen wir eine fast vollständige Transparenz im Unternehmen. Alle Mitarbeiter können jederzeit sehen, was in der Vergangenheit gelaufen ist und welche Vereinbarungen es gibt. Diese Entwicklung des DMS zu sehen, ist sehr interessant und macht viel Spaß. Denn wir bringen Vorschläge und Ideen – und ArcFlow setzt alles daran, diese umzusetzen.“ Dass sich das System nach einem gewissen Zeitraum amortisiert hat, davon ist Markus Bolliger überzeugt. „Noch haben wir ArcFlow nicht lange genug im Einsatz, um den genauen Zeitpunkt der Amortisierung einschätzen zu können. Aber es wird uns definitiv Vorteile bringen.“ FazitMit ArcFlow kann Bomatec sämtliche Dokumente flexibel verwalten. Zentrale Daten lassen sich schnell wiederfinden und das Unternehmen kann zügig auf Kundenanfragen reagieren. Darüber hinaus ist der Zulieferer ständig über den aktuellen Stand der Projekte und Aufträge informiert und ein regelmäßiger Arbeitsfluss wird gewährleistet. Das Unternehmen profitiert von effizienten und transparenten Geschäftsprozessen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Bomatec.
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