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Branchenlösung StrassentransportVerwaltung von Stückgut-Transport und Lagergeschäft bei der STL AG
In jeder Branche gibt es Unternehmen, die dem Wettbewerb eine Nasenlänge voraus sind. Oder die Nase rechtzeitig in den Wind halten, um zu sehen woher und wohin eben dieser weht. Im Schweizer Transportgeschäft zeigt die STL AG den Wettbewerbern, daß heute auch ein noch kleines Transportunternehmen mit Internet-Auftritt und dem Einsatz leistungsfähiger Branchensoftware die Zeichen der Zeit erkennt. Das Transportunternehmen aus Pratteln ist ein Beispiel dafür, dass nicht nur Großunternehmen innovativ sein können. Denn STL zählt sich noch zu den Kleinbetrieben, wie Geschäftsinhaber Pius Solér bescheiden einräumt. Ein Kleinbetrieb, der gleichwohl ein Vorbild für Qualität und Leistung sein will und seinen Kunden interessante Konditionen anbietet; ein Unternehmen, dass seit der Gründung 1992 auf Wachstumskurs ist und heute 52 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kernkompetenz der STL AG liegt in den Bereichen Transport, nationales Stückgut und Komplettladungen sowie dem Angebot von Logistikdienstleistungen. Am Gesamtumsatz des Unternehmens trägt der Bereich Transport zu 62 Prozent und der Bereich Logistik zu 38 Prozent bei. In den letzten Jahren konnte der Prattelner Transporteur regelmässig Zuwachsraten von 16 Prozent pro Jahr erwirtschaften. Strategisch günstig liegt das Firmengelände mit 4500 qm Lagerfläche und 1600 qm Umschlaglager wenige hundert Meter von der Autobahn-Ausfahrt Pratteln entfernt. An elf Rampenplätzen werden die Ladungen von zur Zeit 30 Fahrzeugen umgeladen. Alle Fahrzeuge vom Lieferwagen bis zum 28-Tonnen-Sattelschlepper verfügen über eine Hebebühne, sind mit Natel-D-Telefon und Gefahrengutausrüstung SDR/ADR ausgerüstet. Software unterstützt Optimierung von AbläufenWer heute im Transportgeschäft die Nase vorn haben will, ist gut beraten, die Unterstützung einer leistungsfähigen Software zu suchen. So setzt STL seit der Gründung 1992 eine Branchenlösung ein. Die erste transportspezifische Anwendung war das in Cobol programmierte Branchenpaket Transpo auf DOS-Basis. Innerhalb von 2 Jahren wuchs diese Lösung vom Einplatzsystem zu einem Netz von 5 Arbeitsplätzen. Das stetige Unternehmenswachstum erforderte aber schon bald eine neue Lösung. Die Datenmenge war über das von Transpo zu verarbeitende Mass angewachsen und auch die entstandenen Datentransfers verlangten ein leistungsfähigeres Anwendungsprogramm. Ziel des Softwarewechsels war ausserdem die Optimierung des Personaleinsatzes und eine weitere Vereinfachung der Abläufe. Auf der Suche nach einer auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenen Lösung spielten die positiven Erfahrungen mit dem Transpo-Anbieter Transpo Data eine entscheidende Rolle. Pius Solèr: „Transpo Data hatte schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt unserer Geschäftsbeziehung gezeigt, dass das Unternehmen als Dienstleister die von uns geforderte Flexibilität bietet und nicht zuletzt über die notwendige Erfahrung im Transportbereich verfügt“. Einführung verlief etappenweiseAnlaß für den Umstieg von Transpo 3.5 auf T7, das ebenfalls von Transpo Data angeboten wird, war die fehlende Lagerbewirtschaftung bei Transpo. 1994 kam mit dem Wechsel zu T7 ein Windows-fähiges System mit grafischer Oberfläche und Client/Server-Architektur zum Einsatz. Statt mit Cobol ist T7 mit dem Programmentwicklungssystem CONZEPT 16 von vectorsoft entwickelt, das über eine leistungsfähige integrierte relationale Datenbank verfügt, die sehr schnelle Zugriffszeiten erlaubt. Die Zahl der Arbeitsplätze wurde nach und nach auf heute zwölf ausgebaut. Es handelt sich um Windows-95-Rechner, die über ein Novell-Netzwerk miteinander verbunden sind. Für den Herbst soll Novell durch Windows-NT als Server-Betriebssystem ersetzt werden. Bereits zu Beginn wurde das Lagermodul von T7 eingesetzt, später kamen nach und nach weitere Module hinzu. Der Einsatz der Branchensoftware T7 bei der STL AG wurde in einzelnen Schritten ausgebaut. Dazu bietet der modulare Aufbau der Software eine gute Voraussetzung. Parallel zur Installation des Programms erfolgte die Ausbildung der Mitarbeiter durch Transpo Data sowie in eigenen firmeninternen Schulungen. Gleichzeitig wurden auch die notwendigen individuellen Anpassungen vorgenommen. Anpassungen waren vor allem in den Bereichen Auftragserfassung und automatische Fakturierung sowie im Bereich Lagerbewirtschaftung und in der Nutzung von Barcode/Strichkode-Lesern erforderlich. Heute hat man den Vollausbau erreicht. Hierzu gehört die automatische Fakturierung und die Erfassung der Sendung bereits bei Übernahme mit Etikette und Sendungsbezeichnung. Schon zu diesem Zeitpunkt werden alle Auszeichnungen und die Vorerfassung vorgenommen. Nach der Vorerfassung kommt die Planung der Fahrzeitzuteilung und der Ausdruck der Lieferscheine. Hat der Empfänger die Entgegennahme der Sendung quittiert, kann umgehend die Fakturierung erfolgen. T7 deckt die Softwareanforderungen in sämtlichen Unternehmensbereichen ab: Sowohl der eigentliche Transportbereich mit Stückgut- und Komplettladungsverkehr, als auch die gesamte Logistik mit Lagerdistribution und Mietlager werden mit T7 abgewickelt. Hinzu kamen Auswertungsfunktionen wie Statistik, Führungsüberwachung und Fremdfahrerabrechnung. Im kaufmännischen Bereich stehen leistungsfähige Module zur Auftragserfassung und Fakturierung zur Verfügung. Nicht zuletzt bietet T7 Module zur Disposition und Fahrzeugzuteilung. Pius Solèr über die Anforderungen in der Praxis: „Im täglichen Betrieb zählt vor allem, dass die Anwendungssoftware einfach zu bedienen ist. Für die Investitionsentscheidung selbst ist ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis entscheidend“. Heute arbeiten täglich 12 Mitarbeiter bei der STL AG mit T7. Neben der Branchenlösung setzt das Prattelner Transportunternehmen das Programm Abacus für die Finanzbuchhaltung sowie gängige Office-Produkte ein. Auftragseingänge und Disposition komfortabel verwaltenBei der Auftragserfassung spielen im heutigen Wettbewerb Schnelligkeit und Komfort eine große Rolle. Der Sachbearbeiter muß mit Hilfe der eingesetzten Software am Telefon in der Lage sein, den Auftrag auch schon mit nur wenigen Kundenangaben vollständig erfassen zu können. Dennoch ist es natürlich notwendig, daß er die Erfassung später ergänzen und taxieren kann. Ausserdem sollte er auf einfache Weise unmittelbar die erforderlichen Lieferscheine mit allen notwendigen Angaben erstellen können. Mit Hilfe von T7 wird die Sendung bei der Übernahme automatisch erfasst, Barcodeetiketten und Sendungsnummer ebenfalls automatisch erstellt. Damit sind die Voraussetzungen einer Sendungsverfolgung geschaffen. Bei Disposition und Fahrzeugeinteilung kann der Mitarbeiter direkt auf dem Bildschirm den aktuellen Tagesumsatz jedes Fahrzeuges ablesen. Nach der Auftragsausführung erfolgt dann ohne jeden manuellen Eingriff automatisch die Fakturierung. Bei der Rechnungsstellung werden vordefinierte Kundenkonditionen und Spezialtarife oder feste Abmachungen berücksichtigt. Auf Knopfdruck lassen sich Ladelisten und Abladelisten in verschiedenen Varianten erstellen. Lagerdistribution fehlerlosDurch die Übernahme von Kundenlagern bieten viele Transportunternehmen heute komplexe Logistikdienstleistungen an. Die Anforderungen werden höher, gleichzeitig wird die Toleranz der Kunden gegenüber Fehlern geringer. Solèr: „Der Kunde erlaubt uns keinen Kommissionierfehler. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, auf eine funktionierende EDV vertrauen zu können“. Dazu gehört, daß der Wareneingang ab LKW mit Barcode-Leser pro Kunde identifiziert und erfasst sowie automatisch im Lagerbestand nachgebucht werden kann. Bei der Übernahme von Fremdlagern sind zum Teil erhöhte Sicherheitsanforderungen der Kunden zu berücksichtigen. Dies gilt in besonderer Weise für die Bereiche EDV, Papier und Unterhaltungselektronik, einem für STL wichtigen Kundensegment. Die Auslagerung erfolgt nach verschiedenen Nummern: Barcodebezeichnungen, Artikelnummer, Seriennummer, Batch-Nummer und Menge müssen berücksichtigt werden. Eine automatische Abbuchung in der Lagerbuchhaltung ist hier zwingend. Dabei spielt die Erfassung des Inventars per Barcode-Leser eine Schlüsselrolle. Die Ausstattung sämtlicher Collies mit Etiketten und die Nutzung von Barcode-Lesern sind für ein Transportunternehmen dieser Größe noch keine Selbstverständlichkeit. Die Kompletterfassung über Barcode ermöglicht es, mittels Knopfdruck monatliche Abrechnungen nach Kundenkonditionen zu erstellen und diverse Statistiken auszudrucken. Geplant: Sendungsverfolgung über SMSDie Zukunft gehört auch bei der STL AG dem Einsatz moderner Technologien, mit denen die Leistungsfähigkeit der Software und der Kundennutzen weiter erhöht werden. Pius Solèr: „Der nächste Schritt wird die Umsetzung der Sendungsverfolgung via SMS und Online-Anbindung sein. Ausserdem wollen wir die Kommunikationsschnittstellen zu unserer Stammkundschaft weiter ausbauen. Schon jetzt gibt es den Datenaustausch über Datenträger. Mit der geplanten Online-Anbindung werden sich unsere Dienstleistungen noch komfortabler in die Geschäftsprozesse unserer Kunden einbinden lassen“. Der Nutzen, der sich bei der STL AG durch den Einsatz einer leistungsfähigen, modular aufgebauten Branchensoftware wie T7 ergibt, zieht nach Angaben von Solèr durch alle Geschäftsbereiche: „Viele Arbeitsabläufe wie zum Beispiel die Auftragserfassung, die Disposition und die Fahrzeugzuteilung können jetzt erheblich effizienter abgewickelt werden. In besonderem Masse gilt das auch für die Lagerbewirtschaftung, welche durch den Einsatz von T7 völlig neu gestaltet werden konnte. Die Kosten- und Zeitersparnis ist erheblich“. Pius Solèr ist voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit Transpo Data: „Mit dem Anbieter und seinem Produkt sind wir auf Grund der Erfahrungen, die wir sammeln konnten, sehr zufrieden. T7 ist ein in der Praxis bewährtes und gut auf unsere Bedürfnisse angepasstes Softwarepaket, dass uns in unserer täglichen Arbeit wirksam unterstützt“.
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