CONZEPT 16 – Die Datenbank

CONZEPT 16 ist ein Programmentwicklungssystem auf Basis einer relationalen Datenbank, das unter verschiedenen Betriebssystemen und in nahezu allen Netzwerken eingesetzt werden kann. CONZEPT 16 ist nicht nur die ideale Entwicklungsumgebung für Programmierer, sondern auch für den Anwender, der ohne großen Aufwand seine eigenen Vorstellungen verwirklichen möchte. Das Ziel von CONZEPT 16 ist die schnelle Erstellung komplexer Anwendungssoftware (Rapid Application Development).

Datenbankmodell

Grundlage der Datenbank ist der sogenannte Datenraum. Innerhalb des Datenraums werden sowohl die Anwenderdaten als auch die Applikationselemente gespeichert. Dies hat den Vorteil, dass alle logischen Dateien, Schlüssel und sonstigen Daten konsistent vorliegen. Eine Besonderheit der Datenbank sind dynamische Relationen, die zur Laufzeit flexible Zugriffswege erlauben.

Skalierbarkeit und Portabilität

Die Datenbank kann auf Einzelplatzsystemen, Peer-to-Peer-Netzen und serverbasierten Netzwerken betrieben werden. CONZEPT 16 ist speziell für eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit bei großen und größten Datenvolumina ausgelegt.

Client/Server-Modell

Mit der Client/Server-Technik können die Ressourcen im Netzwerk optimal genutzt werden. Der Datenbankserver ist für folgende Systeme verfügbar: Windows 2000 / XP / 2003 / Vista / 2008 / Windows 7 / 2008 R2, Linux ab Kernel 2.4 (Intel) sowie 64-Bit-Systeme mit AMD64/EM64T-Architektur.

Serverarchitektur

Der CONZEPT 16-Server ist als 32-/64-Bit multithreaded Programm realisiert. Der Server unterstützt geschlossen geschachtelte Transaktionen, Transaktionslogging, automatische Deadlock-Erkennung und -Beseitigung. Ferner verfügt der Server über Diagnose-, Rollback-, Recover- und Repair-Funktionen. CONZEPT 16 gestattet Datensicherungen oder Diagnosen bei laufender Anwendung. Damit wird ein 24-Stunden-Betrieb gewährleistet.

Applikationsstruktur

Eine CONZEPT 16-basierte Anwendung besteht zum einen aus interaktiv definierten Elementen (Dialoge, Abfragen, Formulare etc.), zum anderen aus Prozeduren, die mit diesen Elementen verbunden werden. Die Ausführung übernimmt ein Laufzeitsystem, wobei aufwendige Übersetzungs- und Linkvorgänge entfallen.

Designer

Der CONZEPT 16-Designer ist integraler Bestandteil der Entwicklungsumgebung. Mit ihm wird die Benutzerschnittstelle definiert und mit entsprechenden Standardattributen versehen. Dialoge können schnell mit Hilfe von Drag & Drop erstellt werden. Die Verbindung zwischen Oberfläche und Funktionalität wird über Prozeduren hergestellt, die im Prozedur-Editor in der CONZEPT 16 eigenen Sprache geschrieben und mit Hilfe des Source-Level-Debuggers überprüft werden.

Einfache Erstinstallation

Mit CONZEPT 16 ist die Erstinstallation der Applikation beim Kunden ein Prozess, der in wenigen Minuten setup-gestützt erledigt ist. Mittels der Setup-Routine werden die benötigten CONZEPT 16-Programmdateien (Client und Server ca. 30 Dateien) automatisch installiert und die Applikation (bei CONZEPT 16 alles in einer Datenbank enthalten, Daten und Applikation in einer Datei) wird ebenfalls automatisch auf das Zielsystem übertragen. Damit sind alle zum Betrieb beim Kunden erforderlichen Schritte erledigt und die Kundeneinweisung kann beginnen.

Automatisches Kundenupdating

Eine Herausforderung für jeden Entwickler ist die Applikationspflege in Zusammenhang mit dem Updating beim Kunden. Je mehr Kunden betreut werden müssen, desto größer stellt sich die Problematik dar. Mit Hilfe von CONZEPT 16 wird das Updating beim Kunden ganz einfach. Per Menüpunkt werden die Änderungen aus der Entwicklerdatenbank herausgelesen und auf Kundenseite per Menüpunkt wieder eingelesen - fertig. Der Kunde kann sofort weiterarbeiten. Sollten noch spezifische Verarbeitungen nach dem Update vorgenommen werden, so ist dies mittels Anschlussprozedur direkt durch die Applikation steuerbar.

Formulare und Listen

Der Designer beinhaltet einen umfangreichen Formular-Designer. Mit diesem können sogenannte variante Listen erstellt werden. Grundlegender Bestandteil einer Liste ist ein sogenanntes Formular, welches auch mit Hilfe des Formular-Designers grafisch erstellt wird.

Abfragen und Filter

Mit Selektionen lassen sich aus der Fülle der in einer Datenbank gespeicherten Informationen die jeweils benötigten Datensätze herausfiltern. In CONZEPT 16 kann über jedes Feld der Datenbank dateiübergreifend selektiert werden. Neben den Selektionen besitzt CONZEPT 16 eine Filterfunktion. Mit deren Hilfe lässt sich der Zugriff auf den Datenbestand in bis zu 100 Stufen eingrenzen und somit die Suche nach bestimmten Datensätzen erheblich beschleunigen.

Prozeduren

Kernelement einer CONZEPT 16-Anwendung sind neben den Dialogen die Prozeduren. Dabei handelt es sich um eine Programmiersprache, die sich an C/C++ anlehnt. Die Prozeduren werden innerhalb des integrierten Prozedur-Editors geschrieben und unmittelbar in einen portablen P-Code übersetzt. Mittels Prozeduren können Dialoge auch komplett dynamisch zur Laufzeit generiert werden. Dabei wird der P-Code plattformunabhängig mittels eines eigenen Code-Management- und Interpretationssystems verarbeitet.

Laufzeitumgebung

Eine fertige CONZEPT 16-Applikation kann ohne Änderungen auf unterschiedlichen Plattformen (auch gleichzeitig - heterogener Betrieb) betrieben werden. Im Client/Server-Betrieb wird TCP/IP als Kommunikationsprotokoll benutzt. Die Zugriffskontrolle auf die Datenbank erfolgt durch ein integriertes mehrstufiges Benutzersystem.

Externer Datenzugriff

Der bidirektionale Zugriff zwischen CONZEPT 16-Datenbanken, SQL-Datenbanken und externen Programmen ist über ODBC realisiert. Eine weitere Zugriffsmöglichkeit anderer Programmiersprachen (C, C++, Delphi etc.) auf CONZEPT 16 besteht über die Windows Programmierschnittstelle (DLL).

Internet/Intranet-Anbindung

Der Einsatz von CONZEPT 16 in Internet- bzw. Intranet-Anwendungen wird durch die Web-Schnittstelle ermöglicht, durch die auch umfangreiche Lösungen realisiert werden können. Dabei wird die Applikation durch CONZEPT 16-Prozeduren erstellt.

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