Datenbankarchitektur

Eine CONZEPT 16-Datenbank besteht aus nur einer Datei. Die Datei beinhaltet alle Informationen, Datenstruktur, Datensätze, Indizies, BLOBs, Texte usw., unabhängig davon, ob es sich um Benutzerdaten oder Applikationsdaten handelt. Dadurch wird die Konsistenz der Datenbank und eine einfache Installation und Sicherung gewährleistet. Die Datenbankstruktur ist so aufgebaut, dass regelmäßige Reorganisationsläufe nicht notwendig sind.

Serverarchitektur

Der CONZEPT 16-Server ist als 32-/64-Bit Programm realisiert, wobei auf eine geringe Prozessorbelastung des Server-Rechners Wert gelegt wurde. Die geöffneten Datenbanken werden jeweils durch einen eigenen Datenbankprozess verwaltet, in dem jedem Benutzer ein eigener Thread zur Verfügung steht, der sich ausschließlich um die Anfragen dieses Benutzers kümmert. Von jeder Datenbank kann somit das Maximum an Ressourcen, die das Betriebssystem dem Prozess zur Verfügung stellt, verwendet werden. So können einer Datenbank bis zu 16 GB an Cache zugeteilt werden. Der Server unterstützt geschlossen geschachtelte Transaktionen, Transaktionslogging, automatische Deadlock-Erkennung und verfügt über Diagnose-, Analyse-, Rollback-, Recover- und Repair-Funktionen. Die Serverarchitektur und die gleichmäßige Verteilung der Last ermöglichen die problemlose Erweiterung von bestehenden Installationen. Die Zugriffsgeschwindigkeit bleibt auch bei anwachsenden Datenbeständen immer gleich bleibend hoch.

Installation und Administration

Die Installation des Datenbankservers und der Clients erfolgt innerhalb von wenigen Minuten. Eine Installationsroutine führt den Benutzer durch alle notwendigen Schritte. Es werden keine Programmkomponenten in Betriebssystemverzeichnisse kopiert. Ein Update der CONZEPT 16-Programmstände ist genauso unkompliziert. Nach dem Einspielen eines Updates sind keine Änderungen an der Datenbank notwendig.

Die Administration des Servers kann sowohl vom Server-Rechner, als auch vom Arbeitsplatzrechner erfolgen. Unterstützt wird der Administrator durch das CONZEPT 16-Control-Center. Mit diesem Programm kann der Server verwaltet und die Log-Dateien vom Server übertragen und mit dem Log-Viewer betrachtet, gefiltert und ausgewertet werden.

Alle relevanten Zustände des Datenbanksystems werden in Protokolldateien festgehalten. Fehlerzustände können per E-Mail inklusive der entsprechenden Meldung an die eingetragenen Empfänger versendet werden. Der Server kann auch E-Mails in verkürzter Form versenden, die über entsprechende Gateways als SMS weitergeleitet werden können. Die Administratoren sind somit jederzeit über den Zustand von allen unternehmenskritischen Datenbanken informiert.

Im Falle eines „Aus“-Falles

Im laufenden Betrieb werden Daten aus abgeschlossenen Transaktionen erst in die Datenbank geschrieben, wenn sie sich vollständig im Transaktionslog auf der Festplatte befinden. Nach einem Ausfall kann durch ein REDO sichergestellt werden, dass die Datenbank die kompletten Transaktionsdaten enthält. Daten aus offenen Transaktionen gelangen grundsätzlich nicht in die Datenbank. Der Vorgang wird beim Öffnen einer nicht korrekt geschlossenen Datenbank automatisch durchgeführt. Ausfallzeiten können durch den Einsatz der Hot-Standby-Option verringert oder ganz vermieden werden.

Kein Widerspruch – Datensicherung und 24-Stunden-Betrieb

Der CONZEPT 16-Server gestattet es, die Datensicherung bei laufendem Betrieb der Datenbank auszuführen. Während dieser Zeit wird auf die Datenbank nur lesend zugegriffen. Alle Änderungen werden in eine temporäre Datei geschrieben, deren Inhalt nach der Sicherung automatisch in die Datenbank übertragen wird. Es können pro Datenbank bis zu 16 fixe Sicherungszeitpunkte definiert und beliebig viele weitere durch Programmfunktionen gesteuert werden. Ist eine außerplanmäßige Sicherung notwendig, kann eine Datenbank auch im laufenden Betrieb durch einen Befehl von der Kommandozeile aus in den Sicherungszustand versetzt werden. Dies ist auch innerhalb einer Skriptverarbeitung möglich.

Ein Muss – die Datensicherheit

Durch das exklusive Zugriffsrecht des CONZEPT 16-Servers auf die Datenbank ist ein hohes Maß an Datensicherheit gewährleistet. Den einzelnen Netzwerkbenutzern brauchen keine Zugriffsrechte auf die Datenbank eingeräumt werden. Somit sind unberechtigte Manipulationen wie Löschen oder Kopieren der gesamten Datenbank ausgeschlossen.

Migration ohne Änderungen

Der CONZEPT 16-Server läuft unter Windows und Linux Betriebssystemen. Wird eine Anwendung von einem System auf das andere migriert, müssen keine Änderungen an der Datenbank vorgenommen werden. Der Server wird auf der neuen Plattform minutenschnell installiert und die Datenbank auf das neue System kopiert. Ein Anpassungsaufwand existiert nicht.

Kommunikationsvielfalt

Der CONZEPT 16 Server kann entweder unter Linux oder Windows installiert werden. Der Server kann über eine Reihe von Clients angesprochen werden. Die Clients von CONZEPT 16 können unter allen Windows-Betriebssystemen ab Windows 2000 auch im Mischbetrieb eingesetzt werden. Die Kommunikation mit dem Server erfolgt einheitlich über das Protokoll TCP/IP. Neben den Clients unter Windows steht der PHP-Client zusätzlich unter Linux zur Verfügung.

Verfügbarkeit

Der CONZEPT 16-Datenbankserver steht für folgende 32-Bit-Betriebssysteme zur Verfügung: Windows 2000 / XP / 2003 / Vista / 2008 / Windows 7 sowie Linux für die Kernel-Versionen 2.4 und 2.6 (Intel). Als 64-Bit-Anwendung kann der Server unter entsprechenden Versionen der Systeme Windows XP / 2003 / Vista / 2008 / Windows 7 / 2008 R2 und Linux ab Kernel 2.6 (Intel) betrieben werden.

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