Der Druckprozessor ruft eine Prozedur in der CONZEPT 16-Datenbank auf. Innerhalb der Prozedur wird bestimmt, wohin der Druckjob geschickt werden soll. Hierbei stehen verschiedene Ausgabemöglichkeiten zur Verfügung:

  • Drucken: Der Druckjob wird an einen Windows-Druckertreiber weitergeleitet, der den Druckjob auf Papier druckt.
  • PDF: Der CONZEPT 16-Druckertreiber erzeugt ein PDF-Dokument. In der Prozedur des Druckprozessors werden zusätzliche Eigenschaften, wie zum Beispiel die Verschlüsselung der Datei und die Sicherung des Inhalts über Kennwörter angegeben.
  • TIFF: Der CONZEPT 16-Druckertreiber erzeugt ein Multipage-TIFF-Dokument.
  • Bilder: Jede Seite wird als ein separates Bild abgelegt. Die Auflösung und die Farbtiefe werden in der Prozedur des Druckprozessors angegeben.

Zur Ausgabe einer PDF-Datei wird entweder der Adobe Distiller oder Ghostscript verwendet. Zur Ausgabe aller weiteren Formate werden keine zusätzlichen Programme benötigt. Die angegebenen Ausgabemöglichkeiten stehen mehrfach zur Verfügung, ohne das ein Druckjob ein weiteres Mal abgeschickt werden muss. Wird zum Beispiel ein Brief aus Microsoft Word gedruckt, kann durch den Druckprozessor nicht nur der Ausdruck auf einem vorher definierten Drucker ausgegeben werden, sondern darüber hinaus noch ein PDF-Dokument und Bilder mit geringerer Auflösung entstehen.

Verarbeitung im Netz

Die Druckaufbereitung muss nicht auf dem Arbeitsplatzrechner durchgeführt werden. Ist der CONZEPT 16-Druckprozessor auf einem separaten Rechner im Netzwerk installiert, findet die ganze Druckaufbereitung dort statt. Die Arbeitsstationen sind somit entlastet.

Maximale Flexibilität durch prozedurale Verarbeitung

Wie der Druckauftrag letztlich verarbeitet wird, wird innerhalb einer CONZEPT 16-Prozedur entschieden. In der Prozedur stehen alle Informationen des Druckjobs zur Verfügung. Es kann der Name und der Port des Druckers ermittelt werden, zu dem ursprünglich der Druckjob gesendet wurde. Darüber hinaus können weitere Informationen zum Rechner, zum Benutzer, Anzahl der Seiten, Seitenformat usw. ermittelt werden. So können zum Beispiel abhängig vom Benutzer oder Rechner Druckauftragsverarbeitungen durchgeführt werden.

Bei der Generierung einer PDF-Datei kann das Dokument sowohl mit verschiedenen Rechten ausgestattet, als auch mit einem Kennwort geschützt werden. Die erzeugte Datei kann dann zum Beispiel nicht mehr geändert oder keine Grafiken daraus kopiert werden. Darüber hinaus wird das Dokument mit 40-Bit oder wahlweise mit 128-Bit verschlüsselt. Wichtige Dokumente werden so optimal vor Fremdzugriffen geschützt.

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