Der CONZEPT 16-Designer

Der Dialog-Designer ist integraler Bestandteil der Entwicklungsumgebung. Mit ihm wird die Benutzerschnittstelle der Anwendung bestehend aus Standard-, Dialog- und MDI-Fenstern (Multiple Document Interface) definiert und mit entsprechenden Standardattributen wie Titel, Rahmentyp, Systemmenü usw. versehen. Der Dialog-Designer besteht aus einer Reihe von Werkzeugfenstern. In diesen Fenstern werden Informationen und Werkzeuge dargestellt. Alle Fenster können nach Bedarf ein- oder ausgeblendet werden. Die Entwicklungsumgebung kann variabel an die Bedürfnisse des jeweiligen Entwicklungsstadiums angepasst werden.

Der schnelle Weg zum Dialog

Dialoge können schnell mit Hilfe von Drag & Drop erstellt werden. Bestehende Datenbankfelder werden aus einem Werkzeugfenster in den zu erstellenden Dialog gezogen. Ganze Datensätze können auf diese Weise einfach in einen Dialog integriert werden. Alle Änderungen des Dialogs werden unmittelbar dargestellt. Zusätzlich kann der Dialog jederzeit getestet werden. In diesem Testmodus wird die Entwicklungsumgebung ausgeblendet.

Mehr als nur der Standard

Neben den Standardeingabeobjekten sind weitere Objekte integriert. Die meisten Standardobjekte können mit einer Eingabekontrolle versehen werden. Bei einem Datumsfeld öffnet sich ein Kalender, bei einem Eingabeobjekt für Gleitkommazahlen ein Taschenrechner usw. Weitere Objekte erstellen eine vollständige Zugriffsliste oder erlauben den Zugriff auf Datensätze in Form einer Werkzeugleiste. Der RecNavigator verfügt bereits über generelle Datensatzfunktionen. Mit seiner Hilfe kann innerhalb kürzester Zeit eine Datenverwaltung erstellt werden. Dazu werden die Felder einer Datei in ein leeres Fenster gezogen, ein RecNavigator eingefügt und beim RecNavigator die entsprechende Datei eingetragen.

Andere Applikationen in CONZEPT 16 einbetten

Über die COM-Schnittstelle (Component Object Model Architecture) können Softwarekomponenten von Fremdanwendungen integriert und so auf einfache Weise neue Funktionalitäten eingebunden werden. Sollen die Daten anderer Applikationen in den Dialogen der Datenbank wiedergegeben werden, lässt sich ein OLE-Objekt integrieren. In diesem Objekt können alle registrierten Dateitypen dargestellt werden. Auf diese Weise können HTML-Seiten, Office-Dokumente, Bilder usw. in der Applikation angezeigt werden. Über die Ctx-Objekte CtxOffice bzw. CtxAdobeReader können Anwendungen der Microsoft Office-Palette nahtlos in CONZEPT 16 Dialoge integriert und in vollem Umfang gesteuert bzw. PDF-Dateien über den AdobeReader in CONZEPT 16 angezeigt werden.

Oberfläche mit Funktionalität verbinden

Die Verbindung zwischen Oberfläche und Funktionalität wird über Prozeduren hergestellt. Die Prozeduren können im Prozedur-Editor entworfen werden. Der Entwicklungsprozess wird durch die enge Verbindung von Prozeduren und Dialogen und deren Überprüfung aus dem Prozedur-Editor heraus wesentlich beschleunigt. Änderungen an Prozeduren können sofort getestet werden. Aus den Dialogen können über verschiedene Ereignisse (z. B. Schließen des Dialogs, Aufrufen des Dialogs) Prozeduren aufgerufen werden.

Der Prozedur-Editor

Prozeduren können in der CONZEPT 16-eigenen Sprache, die sich an C/C++ anlehnt, geschrieben werden. Reservierte Worte, Kommentare und Konstanten werden in unterschiedlichen Farben dargestellt (Syntax-Highlighting). Im Prozedur-Editor können mehrere Prozeduren gleichzeitig bearbeitet werden. Es steht eine mehrstufige UNDO-Funktion zur Verfügung. Geschriebene Prozeduren können mit Hilfe des Source-Level Debuggers einfach überprüft werden. Die Prozeduren enthalten Funktionen zur vollständigen Dialogsteuerung. Auf diese Weise ist es möglich, dass sämtliche Objekteigenschaften oder auch ganze Dialoge bei Bedarf dynamisch zur Laufzeit geändert werden können.

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